Montag, 27. Juli 2009

iesterrente vs Basisrente

Durch die Einführung der Riester Rente im Jahr 2002 will der Gesetzgeber erreichen, dass Arbeitnehmer dazu animiert werden etwas für ihre private Altersvorsorge zu tun. Anreiz dazu liefert die staatliche Förderung dieser Form der privaten Altersvorsorge. Die Riester Rente ist jedoch nicht allen zugänglich, Selbstständige und Freiberufler und Unternehmer werden nicht gefördert.
Um diese Lücke zu schließen, weil bekannt ist, dass auch Selbstständige und Freiberufler, sowie Unternehmer in der Regel kaum Möglichkeiten haben sich etwas fürs Alter zurück zulegen, und in der Regel auch nicht in die Gesetzliche Rentenversicherung einbezahlen und wenn nur einen Mindestbeitrag, wurde im Jahr 2005 die so genannte Basisrente eingeführt, die jedoch besser bekannt ist als Rürup Rente (benannt nach dem Ökonom und Wirtschaftsweisen Bert Rürup).
Wie auch die Riester Rente, so verfolgt auch die Rürup Rente das Ziel, dass sich mehr und mehr Mensch um eine private Altersvorsorge kümmern, denn allein von der Gesetzlichen Rente, wird die heutige mittlere Generation nicht leben können. Die Zahl der Beitragszahler wird in den kommenden Jahren und Jahrzehnten ohnehin weiter schmelzen, da nach dem Babyboom der späten 1950er Jahre Ende der 1960er Jahre der so genannte „Pillenknick“ einsetzte und es in Folge dessen in der heute mittleren Generation, den Hauptbeitragszahlern in die Gesetzliche Rentenkasse, ein Defizit an Beitragszahlern gibt. Die heute junge Generation würde sicherlich gerne ihren Beitrag dazu leisten, dass die Gesetzliche Rentenversicherung in Zukunft auch leistungsfähig bleibt, es gibt jedoch eine hohe Zahl von jungen Arbeitslosen. Die private Altersvorsorge – ob jetzt nach dem Modell der Riester Rente, oder der Basisrente – wird in Zukunft für alle als zweites Standbein für die private Altersvorsorge noch wichtiger werden, auch für diejenigen die einen Stern taufen lassen möchten.